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Montag, 28. November 2011

Waldorfpädagogik

Die erste Waldorfschule wurde 1919 von Rudolf Steiner (1861-1925) gegründet. Zum ersten mal wurde alle ungeachtet der Herkunft oder Begabung aufgenommen. Im Vordergrund stand generell nur die Förderung des Kindes. In den Waldorfschulen steht nicht nur der allgemeine Lehrplan, wie Mathe und Deutsch im Vordergrund, sondern auch der zukünftige Nutzen, wie Handarbeit (beispielsweise Korbflechten und Schreinern). Der gesamte Lehrplan orientiert sich dabei am Kind selbst. Den Lehrern werden Freiräume gegeben, um den Unterricht individuell anzupassen. Die ersten Schuljahre wird in Bildern unterrichtet was das verstehen und erleben erleichtert. Ab dem 14. Lebensjahr wird auf Lebensfragen eingegangen und beantwortet. In den gesamten 12 Schuljahren gibt es keine Noten und auch keine Zeugnisse. Beurteilt wird nur die Leistung des Kindes und deren Fortschritt. In den 12 Schuljahren muss kein Schüler befürchten sitzen zu bleiben und damit aus der Klasse herausgerissen zu werden. Die besseren Schüler helfen den weniger guten, was die sozialen Kompetenzen fördert. Nach vollendeten 12 Schuljahren schließen die Kinder meist mit einer mittleren Reife, Fachhochschulreife oder mit Abitur ab. Waldorfschulen sind freie Schulen. Die Finanzierung für die Betriebskosten der Schule wird je nach Einkommen gestaffelt.



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Samstag, 19. November 2011

Montessori-Pädagogik



www.montessori-shop.de - der Shop für Montessori-Material im Internet.



Ich möchte heute die Montessori-Pädagogik vorstellen, die von Maria Montessori umgesetzt worden ist. Die Zielgruppe reicht dabei vom Kleinkind bis zum Jugendlichen. Der Leitgedanke des Konzepts ist: „Hilf mir, es selbst zu tun“ und animiert das Kind so selbstständig zu werden. Das Kind soll ungezwungen und nur durch die Umwelt lernen, ohne von dem Erwachsenen beeinflusst zu werden oder die Interessen des Kindes zu unterdrücken. Maria Montessori geht davon aus, das sich Kinder nach einem inneren Bauplan entwickeln, der sich frei entfalten muss. Umweltreize werden in den besonders sensiblen Phasen, die jedes Kind durchläuft besonders schnell aufgenommen und verarbeitet. Wobei das Kind nach seinen Instinkten agiert. Es ist notwendig das Kind häufig zu beobachten um Interessen und Wünsche erkennen zu können und seine Umgebung daraufhin vorzubereiten.


Merkmale der Arbeitsmaterialien:

  • Unterscheiden sich jeweils nur in einer Eigenschaft (Geruch, Farbe, Form)
  • Selbstständige Kontrolle über eigene Fehler
  • bewusst Anziehend gestaltet


Materialien für die kindliche Entwicklung:

  • Übungen zum selbstständig werden (Rahmen mit Verschlüssen, Schraubleisten)
  • Materialien zum Sprachausbau (Klappenspiel Grundwortschatz, Sandpapierbuchstaben)
  • Materialien zum Rechnen Üben (Multiplikations- und Divisionsbrett)
  • Materialien für die Sinne (Geräuschdosen, Geschmacksfläschchen)
  • Materialien für Biologische Vorgänge (Insektenpuzzle, Pflanzen-Puzzle)
  • Material für Geografisches Verständnis (Europapuzzle, Welt-Puzzle)
  • Materialien zum Verständnis des Wetters (Wetterstationen)
  • Materialien wie Perlen, Mathematische Fähigkeiten aufzubauen
  • Materialien für das Rechnen mit Geld



In der Montessori-Pädagogik wird dem Kind kein vom Erwachsenen festgelegtes
Leistungsziel übergestülpt. Vielmehr wird das Kind dort abgeholt, wo es gerade steht.

Das Kind wird durch das Montessori-material optimal gefördert, da es auch schwierigste Lerninhalte greifbar vermittelt.

Das Kind sucht sich das Material, welches es bearbeiten möchte selbst aus – je nach seinen momentanen Interessen.

Dieses Interesse an dem jeweiligen Montessori-Material wird durch die sensiblen (auch sensitiven) Phasen des Kindes geweckt.
In diesen Zeitfenstern lernen die Kinder bestimmte Lerninhalte
(Lesen, Schreiben...) besonders leicht.

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